Das Haus

Der Name der in einer postglazialen Hochflutrinne gelegenen Wasserburg im Ortteil Bockum geht wohl auf Dietrich Luf von Kleve zurück, der sich nach seiner Heirat mit Lauretta von Saerbrücken im Jahre 1252 "Graf von Saerbrücken" nannte. Erhalten hatte er die Burg als kölnisches Lehen. Vermutlich war sie ursprünglich Sitz der Herren von Bockum, denn um 1190 hatte Heinrich von Buchheim sein Eigengut an den Erzbischof von Köln, Philipp von Heinsberg, verkauft.

Von der mittelalterlichen Burg ist heute allerdings nicht mehr viel sichbar. Auf der erhaltenen ca. 70m breiten, von Wassergräben eingefassten Anlage ist heute nur noch die alte Vorburg bebaut. Das klassizistische Hauptgebäude wurde um 1840 durch Adolph von Vagedes im Auftrage Peter de Greiff errichtet. Dir übrigen, den Hof auf drei Seiten einfassenden Backsteinflügel sind ebenfalls neuzeitig. Das Torhaus gehört wohl noch in das 17. Jahrhundet. 1653 hatte Kurfürst Maximilian Heinrich von Köln das Haus zu Bockum an Wilhelm Reiner von Pelden-Cloudt übertragen. Zuvor war das Lehen im Besitz der Linner Amtsmänner von Haes.

1982 bezog die Musikschule die sarnierten Gebäude. Die Verwaltung, sowie einige Instrumente war im Haus Schönhausen untergebracht. Mit dem Neubauten 2014 auf der Insel, sind nun alle in einem Standort beheimatet.